Sie befinden sich hier: Home / Team / Wissenschaftliche MitarbeiterInnen / Schreuer Anna

Anna Schreuer, Dr.in

Telefon: +43/664/88796971
E-Mail: anna.schreuerSPAMFILTER@aau.at
Dienstort: Schlögelgasse 2, 8010 Graz

Anna Schreuer studierte Mathematik an der Universität Wien sowie ‚Science and Technology Studies’ an der University of Edinburgh. Nach ihrem Studienabschluss war sie als freie Mitarbeiterin unter anderem am Sustainable Europe Research Institute (SERI), bei FAS.research sowie an der Fachhochschule Technikum Wien tätig. Seit 2006 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am IFZ im Arbeitsbereich ‚Energie und Klima’ und seit 2009 Lehrende an der Alpen-Adria Universität Klagenfurt|Wien Graz. Von 2008 bis 2010 besuchte sie den berufsbegleitenden Lehrgang soQua – sozialwissenschaftliche Berufsqualifizierung der Forschungsinstitute ZSI, SORA und FORBA in Wien. Ein Excellentia-Stipendium der Alpen-Adria Universität Klagenfurt ermöglichte ihr 2012 einen Forschungsaufenthalt an der Science and Technology Policy Research Unit (SPRU) der University of Sussex. Im Mai 2015 schloss sie ihr Doktoratsstudium der Technik- und Wissenschaftsforschung mit der Verteidigung ihrer Dissertation über die Entstehung und Ausbreitung von Bürgerkraftwerken in Österreich und Deutschland ab. Ihre Dissertation wurde 2013 mit dem Theodor Körner Preis für herausragende work-in-progress Arbeiten junger WissenschafterInnen und 2015 mit dem Günter-Ossimitz-Preis der Alpen-Adria Universität Klagenfurt ausgezeichnet.

In ihrer Forschungsarbeit setzt sich Anna Schreuer aus sozialwissenschaftlicher Perspektive mit Transformationsprozessen im Energiesystem auseinander. Dabei fokussiert sie vor allem auf Innovations- und Transformationsprozesse, die von zivilgesellschaftlichen Akteuren und von Initiativen auf lokaler und regionaler Ebene ausgehen. Darüber hinaus gilt ihr Interesse auch der Veränderung sozialer Praktiken im Bereich der Mobilität.

Arbeitsschwerpunkte:

Sozialwissenschaftliche Innovations- und Transitionsforschung (sustainability transitions), bürgerschaftliches Engagement im Energiebereich, Bürgerkraftwerke, soziale Innovation und ‚grassroots innovation‘