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LINK - Länderübergreifendes Interdisziplinäres Netzwerk für Naturwissenschaftskommunikation

Ein Projekt der Steirischen Wissenschaft-, Umwelt- und Kulturprojekträger GesmbH

Auftraggeber: Land Steiermark und Arbeitsmarktservice Steiermark LINK, ist interdisziplinär ausgerichtet und soll eine Brücke zwischen Sozial-, Geistes- und Naturwissenschaften schlagen, aber auch zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Eine zentrale Rolle spielt die Kommunikation und das gemeinschaftliche Arbeiten mit allen relevanten AkteurInnen, wodurch das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsprinzipien in der Gesellschaft verbreitet werden soll. LINK wird in einem Projektverbund zusammen mit dem Naturschutzbund Steiermark (Modul: „Unternehmen Natur“) und dem Verein für Stadtökologie und Umweltpädagogik-Naturerlebnispark (Modul: „Schulbiologiezentrum Naturerlebnispark) durchgeführt.

Modul: „Gentechnik und Alternativen in der Steiermark“

Partner 2005/06: Verband Bio Ernte Austria, Ökologische Landentwicklung, Beratungsstelle für Schwangere

Laufzeit: seit 1999 auf jeweils ein Jahr laufendes Projekt

Mit dem Projekt "Gentechnik und Alternativen in der Steiermark" setzt das IFZ beschäftigungspolitische Impulse. Seit März 1999 betreiben wir dieses Projekt im Auftrag der Steirischen Wissenschaft-, Umwelt- und Kulturprojekträger GesmbH (St:WUK) und des Arbeitsmarktservice Steiermark. Durch das Projekt werden Arbeitsplätze in Tätigkeitsfeldern geschaffen, wie sie sich im Zuge des wissenschaftlich-technologischen Wandels und insbesondere durch die Entwicklungen in der Gentechnik eröffnen. In diesem Zeitraum wurde für insgesamt achtunddreißig Personen die Möglichkeit zum Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt geschaffen. Siebenundzwanzig haben nach Ablauf ihrer einjährigen Projekttätigkeit eine weitere Anstellung gefunden. In inhaltlicher Hinsicht beschäftigt sich das Projekt mit aktuellen Entwicklungen der Gentechnik und stellt diesen alternative Lösungen gegenüber. Das Projekt ist in verschiedene Module gegliedert, die sich aus jeweils unterschiedlicher Perspektive mit dem Thema befassen. Folgende Themenfelder stehen dabei im Vordergrund:

  1. Die Anwendung von Gentechnik und biotechnologischer Methoden in der Medizin sowie Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion
  2. Nachhaltige Entwicklungen im ländlichen Raum als Alternative zur industrialisierten Landwirtschaft
  3. Pränataldiagnostik und Reproduktionsmedizin

Das IFZ beschäftigt sich vordringlich mit Bildungsaspekten der Gentechnik. Sei es in der Universität, der Schule oder in der Erwachsenenbildung, Gentechnik ist vor allem auch für Bildungsarbeit zum Thema geworden. Im Vordergrund stehen dabei Anwendungen in Landwirtschaft und Nahrungsmittelproduktion sowie aufgrund der Aktualität des Themas jene im Bereich der Humanmedizin. Doch nicht nur naturwissenschaftlich-technische Aspekte, sondern auch der gesellschaftliche und politische Umgang mit Gen- und Biotechnologie ist Gegenstand von Bildungsprozessen. Gerade die Initiierung und Unterstützung gesellschaftlicher Lernprozesse und die Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit kann zu einer sozialverträglicheren Gestaltung und Anwendung der Neuen Biotechnologien beitragen. In diesem Zusammenhang werden Konzepte erarbeitet und für eine fächerübergreifende, handlungsorientierte, lebensnahe und praxisrelevante Thematisierung von Wissenschaft und Technik am Fallbeispiel Gentechnik umgesetzt.

Kontakt: Sandra Karner

Food Expertise