Responsible Research & Innovation

Projekte, die dem Zugang von „Verantwortungsvoller Forschung und Innovation“ (Responsible Research and Innovation, RRI) folgen, orientieren sich an gesellschaftlichen Werten, Bedürfnissen, Erwartungen und Bedenken. RRI will Forschungs- und Innovationsprozesse stärker in Einklang mit den Werten und Anliegen gesellschaftlicher Akteure bringen und unterstreicht damit die gemeinsame Verantwortung von Wissenschaft und Gesellschaft für die Generierung von zukunftsorientiertem und handlungsrelevantem Wissen. In den RRI-Projekten des IFZ liegt der Fokus meist auf der praktischen Umsetzung dieses forschungspolitischen Konzepts.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Mag. Sandra Karner

Unser Projekte zu diesem Forschungszugang

Ziel des Projektes PROTEA ist es durch die Zusammenarbeit von Industrie, Forschung und Genderexpert*innen des IFZ die Vorteile des 3D-Drucks für Prothesen unter Berücksichtigung gender- und diversitätsbezogener Aspekte zu erarbeiten und zur Umsetzung zu bringen. 

Das Projekt VEKIAA untersuchte, wie die Einbindung von digitalen Assistenzsystemen basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz möglichst verantwortungsvoll geschehen kann.

Das vom IFZ koordinierte EU-Projekt CHANGE – “CHAlleNging Gender (In)Equality in science and research” zielt darauf ab, Forschungsorganisationen und Universitäten dabei zu unterstützen, Maßnahmen zur Erreichung von Geschlechtergerechtigkeit in ihren Organisationen zu konzipieren und umzusetzen.

Im FEMtech Projekt „Multifunktionales Datenpflaster für das Vital- und Bewegungsmonitoring in alltagsnahen Umgebungen“ (VITAPATCH) wird eine neue Technologie entwickelt, die ein alltagsnahes Assessment sowie Fitness- und Bewegungsmonitoring ermöglicht. Die hierfür entwickelten EKG-Elektroden und piezoelektrische Sensoren auf hauchdünnen dehnbaren Pflasterfolien erfassen Signale, die zur Auswertung an eine Smartphone-App geschickt werden.

VOICES ist ein Forschungs-Netzwerk, das darauf abzielt, Ungleichheiten, mit denen Forschende zu Beginn ihrer Karrieren konfrontiert sind, aus einer geschlechtsspezifischen Perspektive sichtbarer zu machen. Zudem soll ein nachhaltiger Dialog zwischen diesen Forschenden und Stakeholdern im Forschungsökosystem auf systemischer Ebene (europäische und nationale politische Entscheidungsträger*innen) und auf institutioneller Ebene (etablierte Forschende, Forschungs-Manager*innen) gefördert werden. 

Hauptziel des Projektes ist es, co-RRI-Praktiken nachhaltig im Wissenschafts- und Innovationssystem zu verankern und langfristig Transformationen von Prozessen und Strukturen anzustoßen. In sogenannten „Innovations-Werkstätten“ werden Ideen für transdisziplinäre co-RRI Forschungsprojekte entwickelt, die unterschiedliche Sichtweisen auf, sowie Lösungsansätze für Probleme im Zusammenhang mit Ressourcenverknappung integrieren.