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News

06.09.2016

Am 22. August 2016 hielt Mag. Mag. Dr. Anita Thaler (Forschungsbereich „Frauen* - Technik – Umwelt“) den Eröffnungsvortrag zur diesjährigen ditact_women‘s IT summer university (http://ditact.ac.at/ ) in Salzburg. Unter dem Titel „Das Paradoxon der Informations- und Kommunikationstechnologien: Von allen genutzt, von zu wenigen studiert?“ wies Thaler darauf hin, dass trotz unbestreitbarer Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in einer technologischen Zivilisation wie Österreich, nur lediglich 2,6% der Universitätsabsolvent*innen ein IKT-Studium abschließen.

Dass ca. 13% dieser AbsolventInnen weiblich sind, ist eine öfters diskutierte und ebenso wichtige Feststellung, aber der Vortrag widmete sich der generelleren Frage:

Warum finden nur so wenige Jugendliche ein IKT-Studium in Österreich attraktiv?

In den Ausführungen wurden Hintergründe beleuchtet und darüber hinaus Möglichkeiten aufgezeigt, wie von internationalen Beispielen gelernt werden kann, die Attraktivität von IKT-Studien in Österreich zu erhöhen. Dabei wurde im Vortrag immer wieder auch auf „die Frauen“ verwiesen, denn eine Erfahrung aus der Technikbildungsforschung besagt, wenn es gelingt Studien für Frauen attraktiver zu machen, dann werden damit gleichzeitig auch andere („diverse“) potenzielle Studierende angesprochen.

Folien zum Vortrag .

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11.8.2016

EU-Projekt GPP2020: Einsparungen von 900.000 t CO2 durch 113 Ausschreibungen

Ziel des EU-Projekts „GPP 2020“ war es, europaweit klimafreundliche Beschaffungsverfahren zu fördern und so einen Beitrag zum Ziel der EU zu leisten, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 % zu reduzieren. Die Projektpartner haben im Verlauf des kürzlich abgeschlossenen Projekts 113 klimafreundliche Ausschreibungen durchgeführt und damit eine erhebliche Senkung der CO₂-Emissionen im Vergleich zur Ausschreibung konventioneller Lösungen bewirkt.

Als Projektpartner in Österreich waren die Bundesbeschaffung GmbH und das IFZ beteiligt. Zu 11 klimafreundlichen Ausschreibungen der Bundesbeschaffung GmbH wurden kurze Berichte verfasst, u. a. mit den Umweltkriterien der Ausschreibung und den erzielten Einsparungen an Treibhausgasen. Die Berichte („Tender Models“) können auf der Webseite des Projekts heruntergeladen werden.

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27.7.2016

Anita Thaler an der Ochanomizu University in Tokio

Anita Thaler wurde, gemeinsam mit Jennifer Dahmen und Natascha Compes von der Bergischen Universität Wuppertal , von Prof. Leo Aoi Hosoya an die Ochanomizu University in Tokio eingeladen, um im Rahmen des Sommer-Universitätsprogramms von 16.-23. Juli 2016 71 Studierende aus elf verschiedenen Nationen zu unterrichten.

Anita Thaler gestaltete einen Workshop zu „The Psychology of Gender Inequalities in Science and Technology” im Rahmen des Themas „Women’s Careers in Science“. Darüber hinaus traf sich Anita Thaler mit Prof. Keiko TAKANO (Theoretische Chemie, Ochanomizu University) und Prof. Masako Ishii-Kuntz (Leiterin des Instituts für Gender Studies, Ochanomizu University), um über mögliche Kooperationen zum Thema Gender in Wissenschafts- und Technikforschung zu sprechen.

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6.7.2016

Bildungswege abseits von Rollenklischees

Am 10. Juni wurde Anita Thaler vom Bundesministerium für Familie und Jugend eingeladen, um bei der Tagung "Geschlechtssensible Erziehung und ihre Berücksichtigung in der Elternbildung" einen Vortrag und anschließend einen Workshop zum Thema "Bildungswege abseits von Rollenklischees" zu halten.
Zentrale Fragen des Themas waren: Wie entsteht Geschlechteridentität, woher kommen Geschlechterrollen und wovon werden diese beeinflusst? Wie werden Bildungswege von Kindern und Jugendlichen eingeschlagen und welche Rolle spielt dabei der "Faktor Geschlecht"? Wie können Kinder dabei unterstützt werden ihre Berufswünsche abseits von Rollenklischees zu entdecken?

Im Vortrag erläuterte Anita Thaler psychologische, soziologische und (medien-)pädagogische Zusammenhänge von (Technik-)Bildung und Geschlecht und gab anschauliche Beispiele aus der Praxis, um dieses Wissen unmittelbar anwendbar für die Elternbildung zu machen.

Im Workshop wurden die oben genannten Fragen in Übungen und Diskussionen weiter ausgearbeitet und besonders hinsichtlich der eigenen Bildungsbiographie reflektiert. Zusätzlich zum Erwerb von Fachwissen konnten die Teilnehmenden auch didaktische Umsetzungsmöglichkeiten für ihre eigene Erwachsenenbildungspraxis ausprobieren.

Den Inhalt des Vortrages hat Anita Thaler auch als ExpertInnenbeitrag für die Elternbildung veröffentlicht.

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31.5.2016

15th Annual STS Conference „Critical Issues in Science, Technology and Society Studies“

Keynote: Heather Laube (USA)

Bei der vom Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung  in Kooperation mit dem IFZ – Interuniversitären Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur sowie dem Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society (IAS-STS) veranstalteten Konferenz nahmen von 9.-10. Mai rund 190 TeilnehmerInnen aus 25 Nationen teil. In den 30 Sessions widmeten sich die TeilnehmerInnen den Themen „Policy and Technology“, „Gender and Queer STS“,  „Responsible Research and Innovation“, „Energy, Mobility and Sustainability“, „Nutrition, Health and Biomedicine“ sowie „Information and Communication Technologies, Surveillance and Society“.

Nähere Informationen zur Konferenz unter www.sts-conference-graz.aau.at

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16.5.2016

1. Ausgabe des „Queer-Feminist Science & Technology Studies Forum“

Die Arbeitsgruppe Queer STS rund um die ehemaligen und aktuellen IFZ-Kolleg*innen Anita Thaler, Birgit Hofstätter, Daniela Zanini-Freitag, Jenny Schlager, Julian Anslinger, Lisa Scheer, Magdalena Wicher, Susanne Kink und Thomas Berger hat soeben die erste Ausgabe ihrer Online-Zeitschrift „Queer-Feminist Science & Technology Studies Forum“ herausgegeben, in dem aktuelle queer-feministische Beiträge zur Technik- und Wissenschaftsforschung geteilt werden.

Zum Volume 1 ...

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3.5.2016

Neuer Forschungsbericht zum Projekt GenderTime

 

Gerade neu erschienen ist ein Forschungsbericht zum Projekt GenderTime, in dem die Autorin Anita Thaler das dem Projekt zugrunde liegende Konzept des Wissenstransfers vorstellt sowie konkrete Instrumente vorstellt und seine potentielle Wirkung diskutiert.

Weiter zum englischen Forschungsbericht ...

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4.4.2016

Terminaviso: TO BE PUBLISHED am 18.4.2016

TO BE PUBLISHED. NachwuchswissenschafterInnen der Geschlechterstudien präsentieren neueste Forschungsergebnisse.

Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Geschlechterstudien und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die regelmäßige Präsentation von herausragenden Abschlussarbeiten der Genderforschung erlaubt einen Einblick in brandaktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.

M.A. Kathrin A.N. Jarz, BA: "VON ANDEREN SELBSTBESTIMMT - GEHÖRT MEIN BAUCH NOCH MIR?" Zeugung, Schwangerschaft und Geburt im Kontext aktueller medizinischer Technologie.
(Begutachterin: Ao.Univ.-Prof.in Dr.in phil. Karin. M. Schmidlechner-Lienhart, Institut für Geschichte)

Zeit: Montag 18. April 2016, 17-19 Uhr
Ort: Zentrum für Weiterbildung, Harrachgasse 23/2, 8010 Graz (Lift im Durchgang)

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25.2.2016

Lehrveranstaltungshinweis: Sigrid Schmitz zu Feminist STS

Sigrid Schmitz, die aktuell eine Gastprofessur an der Universität Graz innehat, 2014 Keynotespeakerin bei der STS Conference Graz war und hochkarätige Forschung im Bereich Naturwissenschaften und Gender Studies betreibt, bietet im März eine spannende Lehrveranstaltung an:

Titel:Theoretische Grundlagen und methodische Zugänge der genderbezogenen Naturwissenschafts- und Technikforschung (Feminist Science & Technology Studies)

LV-Nr. und -Typ: 905.036, VU

Termine: geblockt von 7.-11.03.2016 jeweils von 13:30 – 16:45

Inhalt: Naturwissenschaftliche Wissensproduktion (Science) und technologische Entwicklungen sind eng miteinander verschränkt. Sie haben Auswirkungen auf sozioökonomische und politische Prozesse und werden selber von gesellschaftlichen Diskursen beeinflusst. Diese VU bietet für Studierende der Gender Studies und für Studierende aller Studiengänge, insbesondere auch aus naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen (BA und MA), die Möglichkeit, genderbezogenen Herangehensweisen (theoretisch und methodisch) für die Bearbeitung von Fragestellungen im je eigenen Feld kennen zu lernen, zu erproben und interdisziplinär zu diskutieren. In dieser VU werden Genderaspekte und damit verbundene intersektionale Verschränkungen an diesen Schnittstellen vorgestellt. Theoretisch-methodische Ansätze der genderbezogenen Naturwissenschaftsforschung und der Feminist Science Technology Studies werden für die Analyse disziplinärer und interdisziplinärer, genderbezogener Fragestellungen vermittelt.

Weitere Infos sind im Flyer zu finden.

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12.2.2016

Was wurde eigentlich aus dem ‚HTL-Kolleg für Frauen‘?

2008 wurde Österreichs erste monoedukative Technik-Ausbildung, das zweijährige HTL-Kolleg für Frauen an der BULME Graz-Gösting erstmals angeboten. Fast vier Jahre lang hat ein dreiköpfiges Forscherinnenteam des IFZ (Daniela Freitag, Birgit Hofstätter, Anita Thaler) dieses Technik-Kolleg wissenschaftlich prozessevaluiert und knapp 50 Teilnehmerinnen auf dem Weg zum Technik-Abschluss begleitet.

Drei Jahre nach Abschluss des Evaluationsberichtes interessiert die Autorinnen nun, was aus dem Ziel des Kollegs einer „dauerhaften Institution mit Nachahmungen“ geworden ist, welche Rolle die wissenschaftliche Begleitevaluation für die ausführenden und organisierenden Institutionen hatte und wie die Zukunft für das HTL-Kolleg für Frauen in Graz aussieht. Deshalb trafen Anita Thaler (IFZ, AG Queer STS) und Birgit Hofstätter (Internationale Akademie Traunkirchen, AG Queer STS) Gertrude Peinhaupt und Karoline Kohl (zam, Regionalstelle nowa) zum Gespräch.

Das Gespräch als PDF gibt's hier.

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