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IFZ Graz

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News

19.5.2017

IAS-STS Gastforscherin Jennifer Dahmen und IFZ Forschungsbereichsleiterin Anita Thaler hielten anlässlich der diesjährigen STS Konferenz einen Eröffnungsvortrag unter dem Titel „Blah Blah Land – Social Gender Justice in Academia and Research“ und gaben einen Einblick in soziale Geschlechterungerechtigkeits-Dimensionen in Wissenschaft und Forschung. Im Vortrag gingen Dahmen und Thaler auf alternative, prekäre Wissenschaftskarrieren, ‚Arbeiterkinder‘ an Universitäten, sowie Möglichkeiten und Grenzen von neuen Forschungsparadigmen wie RRI  (Responsible Research and Innovation) ein.

An ihren Vortrag anschließend moderierten die beiden eine Session und eine abschließenden Paneldiskussion zum selben Thema. Inka Greusing (Technical University of Berlin/Germany), Veronika Paksi (Hungarian Academy of Sciences Budapest/Hungary), Andrea Wolffram (RWTH Aachen/Germany), Marita Haas (Vienna Technical University/Austria) und Helene Schiffbänker (Joanneum Research/Austria), Susanne Kink (AG Queer STS, IFZ Graz/Austria) und Angela Wroblewski (Institute for Advanced Studies Vienna/Austria), trugen aktuelle Ergebnisse ihrer Forschung vor und diskutierten abschließend mit weiteren internationalen Expertinnen ( Emília Araújo , University of Minho, Portugal; Karin Siebenhandl , Donau-Universität Krems, Austria; Roli Varma , University of New Mexico, United States of America) zu Möglichkeiten soziale Geschlechtergerechtigkeit im jetzigen Wissenschaftssystem zu verbessern. Dabei verwiesen Jennifer Dahmen und Anita Thaler auf ihr neu erschienenes gleichnamiges Buch , das sie bei der Konferenz mit anwesenden Autorinnen präsentierten und das in einer Online Version kostenlos erhältlich ist.  _______________________________________________________

10.5.2017

Vom 8.-9.Mai 2017 hat die 16. STS Conference Graz - "Critical Issues in Science, Technology and Society Studies" in Graz stattgefunden. Der diesjährige Fokus "Social Justice in Science, Technology and Environmetnal Issues" wurde von rund 120 teilnehmenden Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus über 20 Nationen in Vorträgen präsentiert sowie in Workshops erarbeitet und diskutiert.

Wir danken allen Teilnehmenden, die zum Gelingen dieser Konferenz beigetragen haben!

Impressionen (Fotocredits:stsconfgraz) von der diesjährigen Konferenz.

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19.4.2017

Wie kann Forschung neu gedacht werden? Wie können gesellschaftlich relevante Probleme durch soziale Innovationen gelöst werden? Wie kann Forschung und Innovation gesellschaftlich wirksam werden? Diese Fragen erforscht das IFZ gerade im Rahmen des EU-Projektes FoTRRIS , in dem es darum geht, verantwortungsvolle Forschung in kooperativer Weise (Responsible Research and Innovation, RRI) zu organisieren.

Vor diesem Hintergrund führt das IFZ Team (Sandra Karner, Anita Thaler und Magdalena Wicher) seit März eine Serie von Workshops durch, in denen Stakeholder bereits bei der Formulierung relevanter Forschungsfragen partizipativ beteiligt werden, um gemeinsam gesellschaftlich wirksames Wissen aufzubauen und verantwortungsvolle Innovationen zu produzieren. Am 7. 4. 2017 trafen sich deshalb bereits zum dritten Mal lokale Landwirt*innen, Unternehmer*innen, Expert*innen aus Forschung, Politik und Verwaltung und Akteur*innen der alternativen Food-Szene um nach der Analyse wichtiger Probleme im Lebensmittelsystem innovative Aktivitäten für den Raum Graz zu skizzieren.

Weitere Informationen können beim IFZ-Team eingeholt werden.

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4.4.2017

Nach rund zwanzig Jahren Forschung zum Thema Nahrungsmittel hat das IFZ einen neuen Forschungsbereich für nachhaltige Nahrungsmittelversorgungssysteme – kurz Food Systems – eingerichtet. Sandra Karner, langjährige wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ombudsfrau des IFZ, wird diesen als Leiterin übernehmen. In einem Interview erklärt Sandra Karner über die Entstehung des Forschungsbereiches, warum ihr Transdisziplinarität so wichtig ist und wie sie mithilfe von Politik und Praxis in einem RRI-Projekt (Responsible Research and Innovation) die Nahrungsmittelversorgung in Graz nachhaltiger gestalten möchte.
 

Interview mit Sandra Karner zum neuen Forschungsbereich „Food Systems“

IFZ: Sandra du warst bislang wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsbereich „Neue Biotechnologien“, jetzt bist du Forschungsbereichsleiterin für das Thema „Food Systems“, wie kam es dazu? ... Lesen Sie hier das gesamte Interview nach.

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27.3.2017

Lokale Landwirt*innen, Unternehmer*innen, Expert*innen aus Politik und Verwaltung und Akteur*innen der alternativen Food-Szene arbeiteten am 16. 3. 2017 mit einem IFZ Team (Sandra Karner, Anita Thaler und Magdalena Wicher) gemeinsam an einer Vision zur nachhaltigen Nahrungsmittelversorgung im Raum Graz für das Jahr 2022.

Dies war der zweite österreichische Workshop des EU-Projektes FoTRRIS , in dem es darum geht, verantwortungsvolle Forschung in kooperativer Weise (Responsible Research and Innovation, RRI) zu organisieren. Während beim ersten Workshop grundsätzliche Verbesserungsmaßnahmen der lokalen Nahrungsmittelversorgung erörtert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewertet wurden, legten sich die Teilnehmenden jetzt auf vier prioritäre Themen fest, die ab April mit weiteren Stakeholdern diskutiert und bearbeitet werden.

Weitere Informationen können beim IFZ-Team eingeholt werden.

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15.3.2017

Magdalena Wicher vertrat am 4. März 2017 das IFZ beim Art & Feminism Edit-a-thon des Elevate Festivals ( https://elevate.at ) mit einem Input zu Gender & Queer Theory in Technik- und Wissenschaftsforschung. Anlässlich des Open Data Days waren Feminist*innen und Menschen aller Geschlechtsidentitäten in diesem Editier-Marathon dazu eingeladen, durch aktive Mitarbeit in Wikipedia und Wikidata die Sichtbarkeit von Frauen und Persönlichkeiten mit LSBTTIQ-Hintergrund (lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, transsexuelle, intersexuelle und queere Menschen) zu erhöhen. Durch die Darstellung der feministischen, queeren und gender-Themen, an denen am IFZ und in der AG QueerSTS ( www.queersts.com ) geforscht werden, wurden die Gemeinsamkeiten zwischen der Forschungstätigkeit und der Arbeit der Teilnehmenden des Edit-a-thons ersichtlich, wenn es beispielsweise um die Demokratisierung von Bildung, Zugang zu Online-Ressourcen und Gleichberechtigung bzw. Teilhabe aller Menschen geht. 

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13.3.2017

Wir freuen uns Frau Martina Lang als neue Mitarbeiterin am IFZ willkommen zu heißen.
Frau Martina Lang wird im Forschungsbereich "Neue Biotechnologien" tätig sein und sich vor allem mit dem Thema „Healthy Aging_Assisted Living“ befassen. Dabei werden computergestützte Gesundheitstechnologien der Zukunft auf ihre gesellschaftliche Akzeptanz hin analysiert.

© Fotostudio Seifert

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17.2.2017

Am 15.2. fand am IFZ der erste einer Reihe von Workshops statt, in dem engagierte Stakeholder aus Politik, Landwirtschaft, Forschung und alternativer Food-Szene gemeinsam daran arbeiten, die Nahrungsmittelversorgung im Raum Graz nachhaltiger und sozial gerechter zu gestalten.

Sandra Karner, Anita Thaler und Magdalena Wicher gestalten und moderieren diese Workshopreihe im Rahmen des EU-Projektes FoTRRIS , in dem es darum geht, Forschung zu den „großen Herausforderungen“ (z.B. Klimawandel) in kooperativer, verantwortungsvoller Weise (Responsible Research and Innovation, RRI) zu organisieren.

In diesem ersten Workshop wurde zunächst das jetzige System der Grazer Nahrungsmittelversorgung diskutiert (David Steinwender berichtete von der Studie „Graz ernährt sich“). Darauf aufbauend wurden mögliche Verbesserungsmaßnahmen erörtert und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit bewertet. Weitere Informationen können beim IFZ-Team eingeholt werden.

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09.01.2017

Am 11.11.2016 fand die Dialogkonferenz Zukunft der Mobilität der Allianz Nachhaltige Universitäten in Österreich im Nonstop-Veranstaltungszentrum der ÖBB Infrastrukter AG in Graz statt. Zu Beginn befasste sich Frau Univ.Prof. in Dr. in Helga Kromp‐Kolb von der Universität für Bodenkultur in Wien, in ihrem Vortrag mit dem Wandel und den Folgen des globalen Ökosystems.
In weiterer Folge haben die Teilnehmenden in Kleingruppen diskutiert und dabei ein Manifest erarbeitet, in dem mittel- und langfristige Ziele und Maßnahmen im Hinblick auf eine zukunftsfähige, nachhaltige Mobilität formuliert wurden.  
An der vom Grazer Standort des Instituts für Technik- und Wissenschaftsforschung der Alpen-Adria Universität Klagenfurt veranstalteten Konferenz haben VertreterInnen aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie NGO´s teilgenommen.

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09.11.2016

Am 7. November 2016 fand in St. Pölten die Jahresveranstaltung zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung in Österreich statt (naBe-Aktionstag). Mehr als 80 Personen aus dem Bund, den Ländern und Gemeinden informierten sich über Ansätze, Erfolge und Visionen. Die naBe-Servicestelle, die am IFZ angelagert ist, hat die Veranstaltung zusammen mit dem BMLFUW und dem Amt der NÖ Landesregierung organisiert.

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21.10.2016

Das  IAS-STS Fellowship 2017/2018 ist ab nun online.

Bewerbungen können bis 31.12.2016 eingereicht werden.

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06.09.2016

Am 22. August 2016 hielt Mag. Mag. Dr. Anita Thaler (Forschungsbereich „Frauen* - Technik – Umwelt“) den Eröffnungsvortrag zur diesjährigen ditact_women‘s IT summer university ( http://ditact.ac.at/ ) in Salzburg. Unter dem Titel „ Das Paradoxon der Informations- und Kommunikationstechnologien: Von allen genutzt, von zu wenigen studiert?“ wies Thaler darauf hin, dass trotz unbestreitbarer Bedeutung der Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in einer technologischen Zivilisation wie Österreich, nur lediglich 2,6% der Universitätsabsolvent*innen ein IKT-Studium abschließen.

Dass ca. 13% dieser AbsolventInnen weiblich sind, ist eine öfters diskutierte und ebenso wichtige Feststellung, aber der Vortrag widmete sich der generelleren Frage:

Warum finden nur so wenige Jugendliche ein IKT-Studium in Österreich attraktiv?

In den Ausführungen wurden Hintergründe beleuchtet und darüber hinaus Möglichkeiten aufgezeigt, wie von internationalen Beispielen gelernt werden kann, die Attraktivität von IKT-Studien in Österreich zu erhöhen. Dabei wurde im Vortrag immer wieder auch auf „die Frauen“ verwiesen, denn eine Erfahrung aus der Technikbildungsforschung besagt, wenn es gelingt Studien für Frauen attraktiver zu machen, dann werden damit gleichzeitig auch andere („diverse“) potenzielle Studierende angesprochen.

Folien zum Vortrag .

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11.8.2016

EU-Projekt GPP2020: Einsparungen von 900.000 t CO 2 durch 113 Ausschreibungen

Ziel des EU-Projekts „GPP 2020“ war es, europaweit klimafreundliche Beschaffungsverfahren zu fördern und so einen Beitrag zum Ziel der EU zu leisten, bis zum Jahr 2020 die Treibhausgasemissionen um 20 % zu reduzieren. Die Projektpartner haben im Verlauf des kürzlich abgeschlossenen Projekts 113 klimafreundliche Ausschreibungen durchgeführt und damit eine erhebliche Senkung der CO₂-Emissionen im Vergleich zur Ausschreibung konventioneller Lösungen bewirkt.

Als Projektpartner in Österreich waren die Bundesbeschaffung GmbH und das IFZ beteiligt. Zu 11 klimafreundlichen Ausschreibungen der Bundesbeschaffung GmbH wurden kurze Berichte verfasst, u. a. mit den Umweltkriterien der Ausschreibung und den erzielten Einsparungen an Treibhausgasen. Die Berichte („Tender Models“) können auf der Webseite des Projekts heruntergeladen werden.

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27.7.2016

Anita Thaler an der Ochanomizu University in Tokio

Anita Thaler wurde, gemeinsam mit Jennifer Dahmen und Natascha Compes von der Bergischen Universität Wuppertal , von Prof. Leo Aoi Hosoya an die Ochanomizu University in Tokio eingeladen, um im Rahmen des Sommer-Universitätsprogramms von 16.-23. Juli 2016 71 Studierende aus elf verschiedenen Nationen zu unterrichten.

Anita Thaler gestaltete einen Workshop zu „The Psychology of Gender Inequalities in Science and Technology” im Rahmen des Themas „Women’s Careers in Science“. Darüber hinaus traf sich Anita Thaler mit Prof. Keiko TAKANO (Theoretische Chemie, Ochanomizu University) und Prof. Masako Ishii-Kuntz (Leiterin des Instituts für Gender Studies, Ochanomizu University), um über mögliche Kooperationen zum Thema Gender in Wissenschafts- und Technikforschung zu sprechen.

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6.7.2016

Bildungswege abseits von Rollenklischees

Am 10. Juni wurde Anita Thaler vom Bundesministerium für Familie und Jugend eingeladen, um bei der Tagung "Geschlechtssensible Erziehung und ihre Berücksichtigung in der Elternbildung" einen Vortrag und anschließend einen Workshop zum Thema "Bildungswege abseits von Rollenklischees" zu halten.
Zentrale Fragen des Themas waren: Wie entsteht Geschlechteridentität, woher kommen Geschlechterrollen und wovon werden diese beeinflusst? Wie werden Bildungswege von Kindern und Jugendlichen eingeschlagen und welche Rolle spielt dabei der "Faktor Geschlecht"? Wie können Kinder dabei unterstützt werden ihre Berufswünsche abseits von Rollenklischees zu entdecken?

Im Vortrag erläuterte Anita Thaler psychologische, soziologische und (medien-)pädagogische Zusammenhänge von (Technik-)Bildung und Geschlecht und gab anschauliche Beispiele aus der Praxis, um dieses Wissen unmittelbar anwendbar für die Elternbildung zu machen.

Im Workshop wurden die oben genannten Fragen in Übungen und Diskussionen weiter ausgearbeitet und besonders hinsichtlich der eigenen Bildungsbiographie reflektiert. Zusätzlich zum Erwerb von Fachwissen konnten die Teilnehmenden auch didaktische Umsetzungsmöglichkeiten für ihre eigene Erwachsenenbildungspraxis ausprobieren.

Den Inhalt des Vortrages hat Anita Thaler auch als ExpertInnenbeitrag für die Elternbildung veröffentlicht.

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31.5.2016

15th Annual STS Conference „Critical Issues in Science, Technology and Society Studies“

Keynote: Heather Laube (USA)

Bei der vom Institut für Technik- und Wissenschaftsforschung  in Kooperation mit dem IFZ – Interuniversitären Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur sowie dem Institute for Advanced Studies on Science, Technology and Society (IAS-STS) veranstalteten Konferenz nahmen von 9.-10. Mai rund 190 TeilnehmerInnen aus 25 Nationen teil. In den 30 Sessions widmeten sich die TeilnehmerInnen den Themen „Policy and Technology“, „Gender and Queer STS“,  „Responsible Research and Innovation“, „Energy, Mobility and Sustainability“, „Nutrition, Health and Biomedicine“ sowie „Information and Communication Technologies, Surveillance and Society“.

Nähere Informationen zur Konferenz unter www.sts-conference-graz.aau.at

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16.5.2016

1. Ausgabe des „Queer-Feminist Science & Technology Studies Forum“

Die Arbeitsgruppe Queer STS rund um die ehemaligen und aktuellen IFZ-Kolleg*innen Anita Thaler, Birgit Hofstätter, Daniela Zanini-Freitag, Jenny Schlager, Julian Anslinger, Lisa Scheer, Magdalena Wicher, Susanne Kink und Thomas Berger hat soeben die erste Ausgabe ihrer Online-Zeitschrift „Queer-Feminist Science & Technology Studies Forum“ herausgegeben, in dem aktuelle queer-feministische Beiträge zur Technik- und Wissenschaftsforschung geteilt werden.

Zum Volume 1 ...

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3.5.2016

Neuer Forschungsbericht zum Projekt GenderTime

 

Gerade neu erschienen ist ein Forschungsbericht zum Projekt GenderTime, in dem die Autorin Anita Thaler das dem Projekt zugrunde liegende Konzept des Wissenstransfers vorstellt sowie konkrete Instrumente vorstellt und seine potentielle Wirkung diskutiert.

Weiter zum englischen Forschungsbericht ...

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4.4.2016

Terminaviso: TO BE PUBLISHED am 18.4.2016

TO BE PUBLISHED. NachwuchswissenschafterInnen der Geschlechterstudien präsentieren neueste Forschungsergebnisse.

Diese Veranstaltungsreihe versteht sich als Forum für den wissenschaftlichen Nachwuchs aus dem Bereich der Geschlechterstudien und bietet eine Plattform für den Austausch mit Fachleuten und interessierter Öffentlichkeit. Die regelmäßige Präsentation von herausragenden Abschlussarbeiten der Genderforschung erlaubt einen Einblick in brandaktuelle Forschungsarbeiten ambitionierter NachwuchswissenschafterInnen der Universität Graz.

M.A. Kathrin A.N. Jarz, BA: "VON ANDEREN SELBSTBESTIMMT - GEHÖRT MEIN BAUCH NOCH MIR?" Zeugung, Schwangerschaft und Geburt im Kontext aktueller medizinischer Technologie.
(Begutachterin: Ao.Univ.-Prof. in Dr. in phil. Karin. M. Schmidlechner-Lienhart, Institut für Geschichte)

Zeit: Montag 18. April 2016, 17-19 Uhr
Ort: Zentrum für Weiterbildung, Harrachgasse 23/2, 8010 Graz (Lift im Durchgang)

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25.2.2016

Lehrveranstaltungshinweis: Sigrid Schmitz zu Feminist STS

Sigrid Schmitz, die aktuell eine Gastprofessur an der Universität Graz innehat, 2014 Keynotespeakerin bei der STS Conference Graz war und hochkarätige Forschung im Bereich Naturwissenschaften und Gender Studies betreibt, bietet im März eine spannende Lehrveranstaltung an:

Titel: Theoretische Grundlagen und methodische Zugänge der genderbezogenen Naturwissenschafts- und Technikforschung (Feminist Science & Technology Studies)

LV-Nr. und -Typ: 905.036, VU

Termine: geblockt von 7.-11.03.2016 jeweils von 13:30 – 16:45

Inhalt: Naturwissenschaftliche Wissensproduktion (Science) und technologische Entwicklungen sind eng miteinander verschränkt. Sie haben Auswirkungen auf sozioökonomische und politische Prozesse und werden selber von gesellschaftlichen Diskursen beeinflusst. Diese VU bietet für Studierende der Gender Studies und für Studierende aller Studiengänge, insbesondere auch aus naturwissenschaftlich-technischen Disziplinen (BA und MA), die Möglichkeit, genderbezogenen Herangehensweisen (theoretisch und methodisch) für die Bearbeitung von Fragestellungen im je eigenen Feld kennen zu lernen, zu erproben und interdisziplinär zu diskutieren. In dieser VU werden Genderaspekte und damit verbundene intersektionale Verschränkungen an diesen Schnittstellen vorgestellt. Theoretisch-methodische Ansätze der genderbezogenen Naturwissenschaftsforschung und der Feminist Science Technology Studies werden für die Analyse disziplinärer und interdisziplinärer, genderbezogener Fragestellungen vermittelt.

Weitere Infos sind im Flyer zu finden.

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12.2.2016

Was wurde eigentlich aus dem ‚HTL-Kolleg für Frauen‘?

2008 wurde Österreichs erste monoedukative Technik-Ausbildung, das zweijährige HTL-Kolleg für Frauen an der BULME Graz-Gösting erstmals angeboten. Fast vier Jahre lang hat ein dreiköpfiges Forscherinnenteam des IFZ (Daniela Freitag, Birgit Hofstätter, Anita Thaler) dieses Technik-Kolleg wissenschaftlich prozessevaluiert und knapp 50 Teilnehmerinnen auf dem Weg zum Technik-Abschluss begleitet.

Drei Jahre nach Abschluss des Evaluationsberichtes interessiert die Autorinnen nun, was aus dem Ziel des Kollegs einer „dauerhaften Institution mit Nachahmungen“ geworden ist, welche Rolle die wissenschaftliche Begleitevaluation für die ausführenden und organisierenden Institutionen hatte und wie die Zukunft für das HTL-Kolleg für Frauen in Graz aussieht. Deshalb trafen Anita Thaler (IFZ, AG Queer STS) und Birgit Hofstätter (Internationale Akademie Traunkirchen, AG Queer STS) Gertrude Peinhaupt und Karoline Kohl (zam, Regionalstelle nowa) zum Gespräch.

Das Gespräch als PDF gibt's hier.

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News-Beiträge von 2011 bis 2015 finden Sie im News-Archiv.

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