Nationale Reserve

Die Lebensmittelversorgungssysteme moderner Volkswirtschaften können in der Regel schlecht mit Krisen umgehen. Um die Versorgung der Bevölkerung bei kurzfristig eintretenden Krisen sicherzustellen, wird die Entwicklung einer nationalen Bevorratungsstrategie in Österreich angedacht. Das Projekt "Nationale Reserve" zielt darauf ab, umfangreiche Informationen für die Entscheidungsfindung bereitzustellen.

Auftraggeber

KIRAS-Sicherheitsforschung

Laufzeit

Okt. 2023 - Jan. 2026

Partner
  • Fachhochschule St. Pölten ForschungsGmbH
  • Landwirtschaftskammer Niederösterreich
  • Hannes Pöcklhofer, Event, Marketing und Gemeindeberatung
  • Forschungsinstitut für biologischen Landbau
  • Consistix GmbH

 

Projektbericht

In dem Projekt wurden zunächst Informationen zu den strategischen Lebensmittelreserven unserer Nachbarländer und anderer Länder in der EU erhoben (der Bericht dazu ist nicht öffentlich zugänglich). Der Lebensmittelbedarf in Österreich wurde erfasst, die Lieferketten der wichtigsten Lebensmittel analysiert (inkl. Bio-Lebensmittel) und die erforderlichen Futtermittel und landwirtschaftlichen Betriebsmittel sowie Energiebedarfe in den Lieferketten erhoben. In einer Risikobewertung wurde der Einfluss von vier Krisenszenarien (Blackout, Ausfall von Arbeitskräften aus dem Ausland, Mangel an fossilen Treibstoffen, Dürre) auf die erhobenen Lieferketten erfasst und die sich daraus ergebenden Lagerungsbedarfe ermittelt. Für die Lagerhaltung wurden Möglichkeiten der Lagerorganisation, Geschäftsmodelle und die geografische Positionierung betrachtet und bewertet.

Das Projekt „Nationale Reserve“ wurde gefördert bzw. finanziert im Rahmen des Programms KIRAS durch das Bundesministerium für Finanzen und von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft abgewickelt.

Forschungsthema