Das IFZ

Das Interdisziplinäre Forschungszentrum für Technik, Arbeit und Kultur, ist ein gemeinnütziger wissenschaftlicher Verein (ZVR-Zahl 193954517). Er wurde 1988 mit dem Ziel gegründet, Technologie als soziales Projekt zu thematisieren und soziale Themen in das Technikstudium zu integrieren.

Ziel der Forschungsarbeit des IFZ ist es, zu einer sozial- und umweltverträglichen sowie geschlechtergerechten Technikgestaltung beizutragen. Das IFZ bewegt sich dabei im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Politik, Reflexion und Intervention. Geschlechtergerechtigkeit ist eine der Gründungsmaxime des IFZ. Seit 2006 widmen sich zwei gewählte Ombudspersonen auch dem Thema Gleichstellung, 2013 wurde ein Gleichstellungsplan implementiert.

Das IFZ ist an zahlreichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten beteiligt. Zu den Auftraggebern und Partnern gehören die öffentliche Hand (Städte, Länder, Ministerien, Europäische Kommission), Forschungseinrichtungen und Unternehmen.

Das Land Steiermark und die Stadt Graz unterstützen das IFZ mit einer Förderung.

Das IFZ kooperiert mit der Technischen Universität Graz. 

News

Zwei neue Projekte zum Thema Künstliche Intelligenz am IFZ

Mit den Projekten VEKIAA (Verantwortungsvolle Einbindung von KI-Assistenzsystemen am Arbeitsplatz) und dAIalog.at (Förderung von Fairness und Vertrauen in KI durch Formate der partizipativen Technikgestaltung) erweitert das IFZ sein Profil um das Thema Künstliche Intelligenz (KI).

VEKIAA KickOff

VEKIAA Projektmitglieder sind glücklich über ein erfolgreiches virtuelles Kick-Off Meeting

VEKIAA wird gefördert von dem Digitalisierungsfonds Arbeit 4.0 der AK Wien. Das Projekt untersucht, wie die Einbindung von digitalen Assistenzsystemen basierend auf Künstlicher Intelligenz (KI) am Arbeitsplatz möglichst verantwortungsvoll geschehen kann. Projektpartner ist das COMET-Zentrum und Unternehmen Pro²Future.

dAIalog.at KickOff

dAIalog.at Projektmitglieder halten im Zuge der Vorstellungsrunde beim virtuellen Kick-Off Meeting persönliche Dinge in die Kamera

Das Projekt dAIalog.at ist aus dem Ideenlab 4.0-Programm der FFG entstanden und wird von der FFG gefördert. Ziel des Projekts dAIalog.at ist die Konzeption neuer Methoden partizipativer Technikgestaltung für das Anwendungsfeld der künstlichen Intelligenz (KI) im Workshop-Format. Projektpartner sind das Center for Human-Computer Interaction der Universität Salzburg, Research & Data Competence, JOANNEUM Research Robotics und die Universität Wien.

Beide Projekte werden von Julian Anslinger geleitet.

Foto (von links nach rechts): Anne Pépin (Senior Policy Officer in der EC, Gender), Marcela Linkova (Czech Academy of Sciences), Mina Stareva (Head of Sector Gender in der EC), Anita Thaler (IFZ), Jennifer Dahmen-Adkins (RWTH Aachen), Florian Holzinger (Joanneum Research)

Diskussion der Gender Equality Strategy der EU

Unsere Gender-Expertin Anita Thaler wurde von der Europäischen Kommission eingeladen, die von Jean-Eric Paquet, Director-General für Forschung und Innovation, vorgestellte Gender Equality Strategy der EU zu diskutieren. Aufgabe der eingeladenen Gender-Expertinnen und -Experten war es, Details zu erarbeiten, um die Integration von Gleichstellungsplänen in allen Organisationen zu ermöglichen, die Anträge im neuen Forschungsprogramm Horizon Europe einreichen werden.

(Foto (von links nach rechts): Anne Pépin (Senior Policy Officer in the EC, Sector Gender), Marcela Linkova (Czech Academy of Sciences), Mina Stareva (Head of Sector Gender in the EC), Anita Thaler (IFZ), Jennifer Dahmen-Adkins (RWTH Aachen), Florian Holzinger (Joanneum Research))

Frauen zum Progammieren "ermutigen"? Ändert die Rahmenbedingungen

Anita Thaler hat mit unserer ehemaligen IFZ-Kollegin Magdalena Wicher (IHS) einen Kommentar für die Tageszeitung "Der Standard" verfasst, warum es nicht ausreicht nach mehr Frauen für die Informationstechnologien zu rufen ohne die Rahmenbedingungen in IT-Bildung und Jobs zu ändern."

Anita Thaler hat mit unserer ehemaligen IFZ-Kollegin Magdalena Wicher (IHS) einen Kommentar für die Tageszeitung "Der Standard" verfasst, warum es nicht ausreicht nach mehr Frauen für die Informationstechnologien zu rufen ohne die Rahmenbedingungen in IT-Bildung und Jobs zu ändern: "Programmieren dient ja keinem Selbstzweck, sondern ist eingebunden in gesellschaftlich relevante (Ethik, Datenschutz), ökonomische und ökologische Diskussionen. Deshalb ist eine Verbindung von Informations- und Kommunikationstechnologien mit human- und sozialwissenschaftlichen Fächern nicht nur ideal, um eine breitere Population an potenziellen Coderinnen und Codern zu gewinnen, vielmehr geht es im Sinne partizipativer Ansätze darum, Technologien gemeinsam mit Userinnen und Usern und deren konkreten Bedürfnissen zu entwickeln."

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